Verein

Wir haben eine tolle Mitglieder-und Vereinsgemeinschaft - sei es bei den gemeinsamen Arbeitsdiensten oder der Geburtstagsfeier im "Stübchen". Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig, und ein respektvolles Miteinander steht bei uns an erster Stelle.

 

Ebenso ist uns ein guter und würdevoller Umgang mit unseren Pferden wichtig. Unsere Pferde werden regelmäßig tierärztlich durchgecheckt und haben alle wichtigen Impfungen. Ebenso werden die Sättel regelmäßig durch unsere Sattlerin überprüft und unsere Pferdeosteopathin schaut regelmäßig vorbei. Wir sehen unsere Pferde als Lehrpferde und Partner,die uns erlauben, auf ihnen reiten zu lernen.

 

Sei ein guter Partner, dem dein Pferd gerne folgt!

 

 

 

Chronik des Vereins

Der Reit- und Fahrverein Eschbach-Erlenbach wurde am 28. Juni 1928 in Nieder-Eschbach gegründet. Initiator der Gründung und 1. Vorsitzender des Vereins war Jakob Zeber. Sattlermeister J. Zeber war ein Pferdemann durch und durch, und seine Begeisterung für den Pferdesport erweckte in ihm den Gedanken, zusammen mit 34 Gleichgesinnten aus der näheren Umgebung einen Reit- und Fahrverein zu gründen.

Die Gründungsversammlung fand in Nieder-Eschbach statt. In Anwesenheit des damaligen Verbandsvorsitzenden Baron Röder von Diersburg gab die Versammlung dem Verein den Namen Eschbach-Erlenbach in Anlehnung an die Orte Ober- und Nieder-Eschbach sowie Ober- und Nieder-Erlenbach, aus denen die ersten Mitglieder stammten.

Erster Vereinsreitlehrer war Georg Seibold. Die ersten Unterrichtsstunden wurden zunächst auf einer Wiese abgehalten. Bereits ein Jahr später, 1929, hatte sich der Verein in Nieder-Eschbach einen eigenen Reitplatz erarbeitet. Es gab 19 aktive Reiter, die sich regelmäßig jeden Sonntagmorgen zur Reitstunde einfanden. Schon bald nahmen Reiter erfolgreich an Turnieren in der Umgebung teil.

Sein erstes eigenes Turnier konnte der Verein 5 Jahre nach Gründung gestalten. Das Turnierprogramm umfasste neben Springen für Anfänger und Abteilungsreiten auch Paraden und Schaunummern sowie einen Festzug. Es dauerte dann bis 1937, ehe wieder ein Turnier abgehalten werden konnte. Mit Kriegsbeginn endete die erste Blütezeit des Vereins, der Reit- und Fahrbetrieb kam völlig zum Erliegen.

1948 begann die zweite Phase des Vereins. Erneut war es Jakob Zeber, der die alten Pferdefreunde mobilisierte und neue Interessierte hinzugewann. Neben vielen jungen Reitern traten auch die langjährigen Vorsitzenden Hermann Fischer und Ernst Pauly dem Verein bei.

Geritten wurde anfänglich auf dem Gelände „An der Nachtweide“ in Ober-Erlenbach, das mit einem Turnier am 17. Juni 1949 eingeweiht werden konnte.

Den Unterricht erteilte Polizeimeister Hofmann. 20 – 25 Reiter je Übungsstunde waren normal. Der Verein wurde rasch wieder zum Mittelpunkt des reiterlichen Lebens für den ganzen Bereich – mit ansteckender Wirkung auf andere Regionen; es kam zu Neugründungen weiterer Vereine.

1953 war eines der erfolgreichsten Jahre. Die Reiter und Fahrer errangen 25 erste, 11 zweite, 11 dritte, 16  vierte und 24 fünfte Preise.

Ab 1950 begann die „Ära Herrmann Fischer“: er leitete den Verein über 25 Jahre, in den letzten Jahren unterstützt durch den späteren 1. Vorsitzenden Ernst Pauly.

Die Reitanlage an der Steinmühlstraße war mittlerweile um einen Dressurplatz erweitert worden. Es fehlte aber immer noch eine eigene Halle, deren Bau sich hinzog. Der Verein verlor in dieser Zeit für junge Nachwuchsreiter seine Attraktivität.

Lebhafter wurde es erst wieder ab 1969. In den folgenden Jahren wurden immer wieder Turniergemeinschaften gebildet.

Mit dem Jahr 1975 beginnt die Serie der eigenen Turniere. Ein kombiniertes Turnier mit Reit- und Fahrdisziplinen, jetzt in Ober-Erlenbach an der Steinmühle, auf dem heutigen Springplatz. Es war ein Turnier der Kat B und C. Ausgeschrieben waren 15 Prüfungen, davon 2 Fahrprüfungen. Höchste Anforderung in den Reitwettbewerben verlangte die Kl. L. Genannt wurden 258 Pferde und 632 Starter. Unterstützt wurde das Turnier durch 36 Sponsoren.

Der Verein richtete jährlich im Spätsommer kombinierte Reit- und Fahrturniere aus (Ausnahme 1987, nur Reitturnier). 1988 fand das Turnier sogar an getrennten Wochenenden statt, erst das Reitturnier, zwei Wochen später das Fahrturnier.

Durch die Bebauung des umliegenden Geländes und nachdem der Hartplatz der benachbarten SGO nicht mehr verfügbar war (die Stadt befürchtete Bodenverfestigung) waren in den Folgejahren keine Fahrturniere mehr möglich. Eines der letzten größeren Fahrturniere, verbunden mit der Kreismeisterschaft, veranstaltet der Verein 1986.

1987 erfolgte die Grundsteinlegung der Reithalle, die im Dezember des gleichen Jahres mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht wurde.

Ab 1990 wird der Veranstaltungskalender umfangreicher. Die Reiter erzielen gute Erfolge und der Verein entwickelte sich kontinuierlich weiter.

In 2013 erfolgte ein Schnitt. Ein neuer Vorstand übernahm die Leitung und Führung des Vereins. Sabrina Pollidio wurde 1. Vorsitzende. Zusammen mit einem engagierten Team führt sie den Verein mit neuem Elan und dem Schwerpunkt „Schulbetrieb“.

 

(Quellen: Jubiläumsband 70 Jahre RFE; Taunuszeitung)

 

 

 

 

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